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Amazon fordert meine EPR-Registrierungsnummer an – was muss ich jetzt tun?

Geprüft am 2026-09-01 · Verpackungsrecht (PPWR)

Kurz beantwortet

Seit dem 12.08.2026 müssen Marktplätze wie Amazon prüfen, ob du im EU-Land des Käufers EPR-registriert bist (Art. 45 PPWR) – laut Branchendiensten und Händlerberichten setzt Amazon das inzwischen für jedes EU-Land durch, in dem du verkaufst oder Ware lagerst. Nicht-konforme Angebote kann Amazon deaktivieren, das bestätigt Amazon auf seinen eigenen EPR-Seiten. Du musst dich im jeweiligen Zielland registrieren (bzw. dort einem System beitreten), die Nummer erhalten und sie im Seller Central im EPR-Compliance-Portal hinterlegen. Achtung: In Ländern mit Übernahme-Regelung (z. B. Frankreich, Spanien) zahlt Amazon die EPR-Beiträge sonst „in deinem Namen“ und stellt sie dir samt Servicegebühr in Rechnung – meist teurer als die eigene Registrierung.

Das tust du jetzt konkret

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Die Prüfpflicht der Marktplätze ist Teil der neuen EU-Verpackungsverordnung (PPWR): Plattformen müssen seit dem 12.08.2026 kontrollieren, ob ihre Händler im Land des Käufers registriert sind (Registrierungsnachweis plus Selbstbescheinigung, Art. 45 PPWR). Dass Amazon das seit diesem Datum für alle EU-Länder durchsetzt, berichten EPR-Dienstleister und Händler übereinstimmend – eine öffentliche Amazon-Ankündigung dazu gibt es nicht, Amazons eigene Hilfeseiten bestätigen aber Deaktivierung nicht-konformer Angebote und die kostenpflichtige Übernahme („in Ihrem Namen“). Vorher prüfte Amazon vor allem Deutschland und Frankreich.

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